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Solidarität mit verfolgten Christen

Setze ein Zeichen für Religionsfreiheit und Frieden!

„Wir sind Nazarener!“

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– ein einfacher Buchstabe des arabischen Alphabets, aber einer mit Symbolkraft: Für Christen im Irak und in Syrien bedeutet das „ن“ an ihrer Haustüre das Ende des friedlichen Zusammenlebens mit ihren arabischen Nachbarn.

Mit dem arabischen Zeichen, das für „Nazarener“ – also die Christen – steht, künden die Kämpfer der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ den dort lebenden Christen Terror an. Wer nicht zum Islam konvertiert, eine Schutzsteuer zahlt oder Haus und Hof verlässt, verwirkt das Recht zu leben. Allein aus Mossul flohen seit Beginn der Vertreibungen zehntausende Christen. Sie leben aktuell provisorisch in Flüchtlingscamps, unterstützt von Hilfswerken wie Open Doors. Eine Rückkehr ist für die meisten undenkbar.

In der digitalen Welt formiert sich Widerstand: Aus dem Zeichen der Bedrohung ist dort in den letzten Wochen ein Zeichen der Solidarität und der Selbstoffenbarung geworden. Hunderttausende Christen rund um den Globus haben in Sozialen Netzwerken ihr Profilbild gegen das goldene „ن“ auf schwarzem Grund ausgetauscht und mit dem Hashtag „#WeAreN“ getwittert. Das Symbol ist auf dem besten Weg, sich als Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen weltweit zu etablieren. Es signalisiert: Das Schicksal von Christen und anderen verfolgten Minderheiten – wo auch immer auf der Welt – ist uns nicht egal!

Wir sind überzeugt …

… dass die übergroße Mehrheit muslimischer Gläubiger wohlmeinende Menschen sind, die ihren Glauben leben wollen und genauso wie die Angehörigen anderer Religionen an Frieden, Freundschaft und gutem Miteinander interessiert sind. Es ist uns wichtig, dass Angehörige des muslimischen Glaubens in unserem Land nicht ausgegrenzt werden und ihre Religion in Freiheit leben können. Wir verpflichten uns dazu, ein gutes Miteinander zu fördern, durch besseres Kennenlernen Abgrenzung und Vorurteile abzubauen und in der angespannten gegenwärtigen Situation nicht durch polarisierende Einseitigkeit und aggressive Wortwahl das Verhältnis zueinander zu belasten.

Zugleich sind wir entsetzt …

… wie Glaubensgeschwister im Irak und in Syrien brutal verfolgt, beraubt und getötet werden. Wir nehmen wahr, dass auch in vielen anderen Ländern, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist, Christen verfolgt und an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden. Wir erwarten von den Angehörigen anderer Religionen Respekt und Schutz für unsere christlichen Glaubensgeschwister und bitten darum, dass die von Muslimen immer wieder versicherte friedliche Intention des Islam nicht nur in Worten, sondern auch in aktiven Taten real wird. Zu einem differenzierten Bild gehört aber auch, dass die Forderung nach einem guten Miteinander von vielen gutwilligen Menschen in der arabischen Welt geteilt wird. Wir sind dankbar, dass es auch dort eine Solidarisierung gegen islamistische Kreise gibt, die das über Jahrhunderte gewachsene friedliche Zusammenleben mit ihrem Hass und Terror unterwandern wollen.

Wir sind entschieden …

… der Verfolgung von Christen in anderen Ländern nicht einfach zuzusehen, sondern durch Wort und Tat dazu beizutragen, diese bedrängende und unhaltbare Situation zu verändern. Deswegen engagieren wir uns für Information und Aufklärung, bessere Zusammenarbeit und direkte Hilfe. Als kleines Zeichen unserer Solidarität wollen wir unsere Mitchristen bitten, sich an der weltweiten Aktion „We are N“ zu beteiligen, die das arabische Zeichen für Christen benutzt, um ihre Solidarität öffentlich auszudrücken und sich zu den verfolgten Christen im Nahen Osten zu stellen.

Gebetsliturgie

Bildschirmfoto 2014-09-01 um 16.56.07Die Evangelische Allianz und Dr. Roland Werner haben eine Gebetsliturgie für das Gebet für Verfolgte Christen entwickelt. Die Liturgie eignet sich für Gottesdienste, aber auch für Gebetsveranstaltungen. Sie kann hier herunter geladen werden.

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In Büro, Uni, Schule & Gemeinde

Ein Zeichen der Verbundenheit für verfolgte Christen setzen geht auch offline: Auf der Mütze, an der Tasche, am Revers, am Auto oder am Kühlschrank. Als Signal nach außen und als Erinnerung für sich selbst, an die verfolgten Mitchristen zu denken.

Viel hilft viel! Diese Zeichen der Solidarität gibt’s zu günstigen Mengenpreisen ab 60 Cent und eigenen sich besonders für Gemeinde- und Gruppenaktionen:

  • Nach dem Sonntagsgottesdienst mit dem Schwerpunkt „verfolgte Christen“ (Gottesdienstentwürfe gibt es z.B. bei Open Doors)
  • Themenabende in Hauskreisen und Kleingruppen
  • Jugendstunden
  • Gemeindeaktionen
  • Infostände auf Einkaufsstraßen, regionalen Verbrauchermessen, (Weihnachts-)Märkten etc.
Hinweis

Die Produkte zur Aktion sind bereits vergriffen. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

Direkte Hilfe vor Ort

Solidarität zeigen ist gut, ersetzt aber nicht die direkte Hilfe vor Ort. Die Hilfsorganisation OpenDoors kümmert sich zum Beispiel konkret um Flüchtlinge, die im Nordes des Irak Zuflucht suchen. Auf ihrer Homepage haben sie viele Infos rund in aktuelle Situation zusammen gestellt:

zur Irak-Special-Seite von Open Doors…

Wer hilft noch?

  • OpenDoors
  • Hoffnungszeichen
  • AVC
  • AKREF
  • Diakonie Katastrophenhilfe
  • Kirche in Not

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»Vielen von uns bleibt nichts anderes als die Flucht. Im Irak sind wir unerwünscht. Dabei braucht unser Land das Licht des Glaubens und damit unser Zeugnis. Aber für Christen scheint es hier keine Zukunft zu geben.«

Daniel (24)aus Mosul

»Denkt an die Gefangenen und nehmt an ihrem Schicksal Anteil, als wärt ihr selbst mit ihnen im Gefängnis. Habt Mitgefühl mit den Misshandelten, als wäre es euer Körper, dem die Schmerzen zugefügt werden.«

Die BibelHebräer 13,3

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